Donnerstag, 27. Februar 2014

Ich darf nicht vergessen, Alice LaPlante

Das sagen die Fakten:

Seitenanzahl: 315
ISBN: 978-3442479214 Erscheinungstermin: 15.Juli.2013
Format: Taschenbuch

Verlag: Goldmann Verlag


Das sagt der Klappentext:

Ihre Freundin wurde ermordet, und sie kann sich an nichts erinnern. Wem kann sie trauen, wenn sie nicht einmal weiß, wer sie selbst ist?

Amanda O‘Toole ist ermordet worden. Von ihrer rechten Hand wurden vier Finger fein säuberlich abgetrennt. Für ihre beste Freundin, die Chirurgin Jennifer White, wäre diese Art von Operation ein Kinderspiel. Aber Jennifer leidet an Demenz und weiß nicht mehr, was in der Nacht passierte, als Amanda starb. Immer öfter fehlen Jennifer die Erinnerungen, und immer öfter kann sie nicht einmal mehr sagen, wer sie selbst ist oder wem sie vertrauen kann. Sie will nicht vergessen, aber sollte sie es vielleicht besser?


Das sage ich: 

Harter Tobak, wirklich. Und das mein ich jetzt nicht im Sinne von "Oh Mann, hat der Thriller meine Psyche angegrifffen!" Also schon irgendwie. Aber nicht so, wie ich das von nem Psychothriller gewohnt bin. Da möchte ich mehr diese Schock-Momente und einfach Nachts im Bett liegen und nicht schlafen können, weil ich über die Bilder in meinem Kopf nachdenken muss. Könnt ihr mir überhaupt noch folgen? Tut mir Leid. Es ist spät und mein Hirn ist Matsche. Was ich damit eigentlich sagen wollte: Also, wer Blut und Spannung und Schockmomente sucht, ist bei diesem Thriller falsch. Hier geht es eher um die Geschichte einer an Demenz erkrankten Frau, die langsam die Verbindung zu sich selbst verliert. Und nunja. Mein Opa hatte auch Demenz. Und es ist jetzt bald genau ein Jahr her, dass er gestorben ist. Und ich hab mir beim Lesen sooo oft überlegt "Oh Scheiß, armer Opa. Das muss wirklich ein verdammt beschissenes Gefühl sein." Und ... naja. Mich hat das Buch ziemlich berüht. Aber auf andere Art und Weise als ich am Anfang dachte.

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